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Die Brüder Christi in Russland (ISBN 3-8334-1061-2);

Erinnerungen der Zeitgefährten

Inhaltsangaben (604 Seiten) : Der 18. Februar 1855 - Erinnerungen an die Familie Murawjow - Der 14. Dezember 1825 - Die Verhaftung - Mobilisierung im Süden - Die Untersuchung - Ein Brief aus der Zelle - Die Verhöre - Die Hinrichtung - Lunins Einschätzung - Die Verbannung - Die Frauen - Zur Ansiedlung - Erinnerungen eines Sibirjaken - Im Kaukasus - Briefe aus Sibirien - Die Überlebenden - Nonuschka - Der Richter - Stammtafel der Familie Murawjow


2009:

"The decembrist myth in russian culture", New York 2009

Sergei Erlich "Metafora mjytezha"; St. Petersburg 2009

Ekaterina Tumanik "Alexander Nikolajewitsch Murawjow"

2008:

"Dekabristy: aktualnye problemy i novye podchody"; Isd. Moskva

2007:

Dmitrij Sergejewitsch Mereschkowskij (1865 - 1941) "Zarstwo Swerja"

Die drei Bücher dieser Trilogie (Paul I., Alexander I. und Der 14. Dezember) bilden wiederum den 3. Teil der großen Trilogie "Christus und der Antichrist". In deutscher Sprache erschien als Band 923/24 der Roman "Der 14. Dezember" als Goldmanns gelbes Taschenbuch in Augsburg.

Tatjana Botschanova "Dekabristy v zapadnoi Sibiri"; Isd. Novosibirsk

2006:

M.D. Filin "Maria Wolkosnkaja" Verlag MG, ISBN 5-235-02899-6

Oksana Kijanskaya "Juzhnoje obstschestwo dekabristov"

2002 - 2005:

L. Russjewa "Rossii wernye syny" 544 Seiten, ISBN 5-94853-277-1

"Wospominanija Bestushewych", Verlag Nauka, 527 Seiten

W.I. Sagoretzkij "Etjudy o dekabristach" Moskau 2002, 200 Seiten

Michael Jenkins "Arakcheev" Grand Vizier of the russian Empire

Vladimir Bojachanov "Mify i pravda o vosstanii dekabristov", Isd. Moskva


Mein Feodossia (ISBN 3-8334-3340-X)


Eigentlich wollte ich nur mal schnell "auf die Insel", um nachzuprüfen, ob auch alles stimmt, was ich bisher über den Ort und seinen größten Sohn, den Maler Iwan Konstantinowitsch Aiwasowskij, in Erfahrung bringen konnte. Es dauerte nur Stunden, und ich war fasziniert von einer Welt, die mir vertraut und fremd zugleich erschien. Plötzlich war Geschichte wieder zum Greifen nahe, stand ich auf alten Pfaden, über die schon große Namen geschritten waren. Je mehr ich von ihnen erfahren wollte, desto mehr wurden es. Einiges haben sie mir geflüstert, vieles muß ich aber erst noch begreifen. Doch ich taste mich ran - nach und nach. Heute verstehe ich es als ein Glück, mich auf diesen Weg gemacht zu zu haben, denn ich trage fortan einenSchatz in mir: Mein Feodossia!

Hinweis auf weitere Titel zu diesem Thema:

Fritz Mierau "Mein russisches Jahrhundert", Nautilus-Verlag Hamburg

in russischer Sprache:

N.N. Grin "Die Erinnerungen Alexander Grins", Koktbel-Verlag, Feodossia

Krimalbum für das Jahr 2002, Koktebel-Verlag, ISBN 5-94293-004-X

I.E. Feinberg "Drei Sommer zu Gast bei Woloschin", ISBN 5-7784-0314-3

"Reisen nach Feodossia" (1769-1904), Vlg.Koktebel, ISBN 5-94293-004-X


u.a."Das Märchen vom Fürsten Gwidon und seinem Vater, dem mächtigen Zaren Saltan" Eine lyrische Nachempfindung des alten Puschkin-Märchens mit Illustrationen von Vincey  (204 Seiten, Midiband  -hc/Quartformat, 19,80 €)    auf Wunsch auch signiert


"Tausendschön und die 7 Räuber"


"Die Legende der Genovefa von Brabant"



Bilderbogen + Bilderbuch nach I. Kalheuner: Der Held von Afrika



aus dem Inhalt: - Die Widderhornmaske zu Bremen - Der Müller Humpelstolz - Die vesteinerten Brüder zu Bergedorf - Wie die Hunde das Bellen lernten - Pumpgun - Kein Anschluss? (eine Beziehungskiste) lyrische Einfälle...


... Ein Vormittag mit Reinhard Lettau, Vorwort zu Axjonows "Die Insel Krim", Das letzte Duell (Woloschin-Gumiljew), Zur Lyrikrezeption Puschkins im deutschsprachigen Raum, WM im Daumendrehen u.a. Kommentare

"Pustkin in love"  (90 S., hc mit Ill. von Vincey: 24,80 €)

Vorschau und Lieferung über www.epubli.de




übersetzt, kommentiert und ergänzt von Vincey                                                                               500 Seiten

Marina Zwetajewa: "Sich dem Buch ... des Fürsten Wolkonsky als einer rein literarischen Erscheinung zu nähern, wäre nicht anspruchsvoll genug. Dieses Buch ist vor allem eine Chronik. Dies aber nicht allein aus dem Grunde, weil er über die 'Jahre jener Welt' schreibt - denn wer hat nicht alles Erinnerungen geschrieben? Das besondere und grundlegende an dieser Chronik besteht darin, daß sie die äußeren Ereignisse von innen her beleuchtet, sie befragt und dabei auf Antworten stößt. Der Chronist ist dabei keineswegs gering zu schätzen - durch ihn wird die Chronik erst lebendig. In diesem engeren Sinne des Wortes ist das Buch 'Heimat' von Wolkonsky mit Goethes 'Dichtung und Wahrheit' vergleichbar - eine wahrheitsgemäße Darstellung des Jahrhunderts und seines Geistes."


weitere originalsprachige Neuerscheinungen zu diesem Thema in Russland:

L.L. Cernicenko "Knjas Wladimir Wladimirowitsch Barjatinskij" (1874-1941)

N.W. Saikin "Moskowskij literaturny salon knjaziny Sinaidy Wolkonskoi"

A.N. Benois "Dnewnik s 1916-wo do 1918-wo goda" ISBN 5-8159-0593-3

Kurzbiographie auf WIKIPEDIA: Sergei Michailowitsch Wolkonsky


Ein Portrait des Komponisten Andrei Michailowitsch Wolkonsky (1933-2008), des Großneffen von Sergei Wolkonsky (Enkel seines Bruders Peter), des Vaters des in Estland lebenden Schauspielers, Komponisten und Regisseurs Peter Andrejewitsch Wolkonsky (geb. 1954)


Die Erinnerungen des russischen Kultkomponisten wurden von E.A. Dubinetz notiert und erschienen unter ISBN 9785386021535 bei RIPOL in  Moskau




Nachschlagewerk zu den Lebensdaten der Dekabristen und vieler anderer, die in den Prozeß involviert waren zzgl. ausgewählter Texte.                    - lieferbar bei Amazon

Akatui-Prison

"Unsere wahre Lebensaufgabe stellte sich erst nach unserer Ankunft in Sibirien, wo wir dazu aufgerufen sind, in Wort und Tat jener Sache zu dienen, für die wir uns aufgeopfert haben."  Dekabrist Lunin

Originalsprachige Texte zu den Dekabristen in Sibirien im Internet: www.chukfamily.ru/Lidia/Publ/publ.htm

"Um sie zu ehren, dafür setze ich mich täglich an den Schreibtisch und überlege, was ich schreibe und übersetze. Sicher, sie hatten noch keine differenziert konkreten Vorstellungen von einer sozial gerechten Gesellschaft, undefiniert blieben weitgehend auch die Methoden zur Erreichung des angestrebten Ziels, doch waren sie intuitiv begeistert, voller Pläne und erfasst vom Geist der Zeit, der damals nicht nur ein vorrangig national gesinnter sondern auch ein nach Gerechtigkeit strebender war... Sie hatten ein Gespür dafür, dass es Zeit ist, die Gestaltung der Geschichte in die Hände von Menschen zu legen, die unabhängig von Parteien und Karrieren nach einem Verstand urteilen, der durch den Schlag des Herzens geadelt wird. Ein aufmerksamer Beobachter dessen, was die Dekabristen vorlebten, war auch Karl Marx, der im Jahr 1835 in seinem Abituraufsatz u.a. schrieb: <...die Natur des Menschen ist so eingerichtet, dass er seine Vervollkommnung nur erreichen kann, wenn er für die Vollendung, für das Wohl seiner Mitwelt wirkt.> So urteilt und spricht nur einer, der selbst das humanitäre Gen in sich spürt, jenes undefinierbare Etwas, das ihm die Kraft gibt, auf Wohlstand und Bequemlichkeiten zu verzichten, um von dem eigenen (!) und einmaligem Weg nicht abgelenkt zu werden. Ein Heer derartiger Individualisten am Werk des Wohles Aller forderte 130 Jahre später der Soziologiestudent Rudi Dutschke in einer Außerparlamentarischen Opposition (APO). Dieser Wunsch schließt fast nahtlos an die geheimen Hoffnungen des russischen Häftlings in Akatui (Ostsibirien) an, nämlich jene von Michail Lunin im Jahr 1845, was uns beweist, dass es gültige Produkte menschlicher Vernunft gibt, die immer noch brach liegen, weil sie im Geschwätz des Alltags, das von Parteien, Medien und Konzernen gelenkt wird, nicht bemerkt werden..."     jvincey 3/2008



Dieses Bändchen enthält die Erinnerungen von Michail Nikolajewitsch Bestushew, der aus seiner Sicht die Ereignisse des 14. Dezember 1825, das Jahr der Haft in St.Petersburg und die Zeiten in Sibirien schildert, ergänzt durch Berichte seiner Schwester Jelena.



Die Erinnerungen des Baron von Rosen (220 S.)



"Erinnerungen des Fürsten Sergei Wolkonsky"  (68 S., 24,80 €)


"Jugend und Reifezeit von Michail Sergejewitsch Lunin" (104 Seiten, 24,80 €) mit seiner "Einschätzung des Berichtes der Untersuchungskommission", geschrieben in den Jahren 1839/40



Autobiographische Notizen


Die Jahre 1947 - 1984    (504  Seiten)       


Zeichnung: Mein erstes Moskauer Eis im August 1966


Die Jahre 1984 - 1999   (184 Seiten)

Es war einmal...


(Gedanken ab dem Jahr 2000)


Eigentlich muss es heißen: Meine Lektüre. Es steht für den Versuch, noch einmal Leseabenteur an mir passieren zu lassen, um dabei zu beobachten, wie sich mein privater Lesestoff von Jahrzehnt zu Jahrzehnt verändert hat. Eher was ganz privates und nur für die, die es wirklich wissen wollen.



Das Leben des wohl interessantesten und eigensinnigsten Dekabristen in einer Beschreibung, die nicht nur für Fachleute so manche Überraschung parat hält, ihn aber gar als Philosophen zu bezeichnen, wie es einige neunmalkluge Slawisten tun, halte ich für unangemessen. Er war ein echter Revolutionär, zudem tief in den Tradition christlichen Denkens verwurzelt - ein selbstloser Mensch (jedenfalls ab April 1826) - im besseren Sinne des

"Wir sind mit der Fähigkeit zu lieben ausgestattet, sollten diese aber auf unseren Schöpfer konzentrieren und erst über ihn - auf seine Schöpfungen. Andernfalls könnte es geschehen, dass wir um so stärker leiden, je empfindsamer wir sind. Falls ein Mensch einen Engel erkennen könnte, müßte er sich in ihn verlieben und dadurch unglücklich werden. Wende meinen Blick, Herr, ab von jener Volkommenheit deiner Schöpfung, damit sich meine Seele ungehindert dir (allein) zuwenden kann. Einige deiner Schöpfungen sind von einer Pracht, dass sich mir bei Betrachtung derselben die Sinne verwirren..."

Dies war seine geheime Liebeserklärung an Maria Wolkonsky, die Frau seines Freundes Sergei Grigorjewitsch Wolkonsky:

Lunin im Hause Kapnist a.d. 1820

Epitaph seiner Schwester auf dem Grabstein (Auszug):  "Da seht - ein einfacher Hügel zeigt eine Stelle, wo jemand begraben wurde, ohne von Gebeten geweiht, ohne von seinen Freunden besucht zu werden!... Doch in der Nacht sieht man dort ab und an ein glänzendes Licht, hört man dort Laute, als würden aus leisen Brunnen die Tränen in Bächen rauschen, die im Himmel vergossen werden, und das wundersame Licht ist ein Hinweis darauf, wo die Reste eines heiligen Märtyrers liegen. Wie der Name dieses Märtyrers lautet? Oh je! Oh je! Ich muss über ihn schweigen..." 

über ihn ist in russischer Sprache erschienen und lieferbar:                        Nathan Edelmann "Lunin", Verlag Wagrius, NA 2005 (ISBN 5-475-00047-6) sowie mein Arbeitsmanuskript (nat. in deutsch), das den derzeitigen Stand der Arbeit dokumentiert.

Ausser auf Wikipedia (unter < Michail Sergejewitsch Lunin>) kann man eine  Kurzform seiner Biographie (nur auf russisch) auch nachlesen unter: http://www.peoples.ru/state/citizen//lunin/history.html



Peter Scholl-Latour, "Das Schlachtfeld der Zukunft", Siedler Verlag sowie: "Den Gottlosen die Hölle" - der Islam im zerfallenden Sowjetreich / Goldmann

Barbara Bartos-Höppner, "Sturm über dem Kaukasus", Arena Verlag

Luise Laporte, "Das Land der letzten Ritter",C.H. Becksche Verlagsbuchhdlg.

Karl von Seeger, "Imam Schamil", Paul List Verlag

Theodor Horschelt "Im Kaukasus", Callwey-Verlag München

Leo Tolstoi, "Hadschi Murat", diverse Verlage

Essad-Bey, "Der Kaukasus", Deutsche-Buchgemeinschaft

Das Leben Kartlis, Eine Chronik aus Georgien 300-1200, Sammlg. Dietrich

Ausgaben in russischer Sprache:

M. Alichanow "In den Bergen Daghestans", Verlag Epocha 2005, 416 Seiten

D. Romanowskij "Der Kaukasus und der Kaukasuskrieg" 1860, 404 Seiten

R.A. Fadejew "Kawkaskaja Woina", Verlag EKSMO 2003, 636 Seiten


Prof. Dr. A. Weilert "Abschied von der Farbe Rot

Die nicht untypische Karriere eines deutschstämmigen Russen in der UdSSR, der auszog, siegen zu wollen und sich im Gulag wiederfand - und wie er da wieder heraus kam...   (40,- Euro) Sehr lesenswert !!!

Leo Tolstoi "Krieg und Frieden"

Man muss das Buch lesen und darf nicht denken, man hätte etwas von Tolstoi erfahren, wenn man den Film oder die (stümperhaft inszenierte) TV-Serie gesehen hat. Anschließend ist man ein wenig vorbereitet auf das Thema: "Die Dekabristen und ihre Zeit -  was hat das uns zu sagen?", dem ich mich in einer Reihe von 6 Titeln widme, die bis zum Jahr 2012 ihren Abschluss finden soll und zu der inzwischen 5 Titel vorliegen.



- Zur Problematik des human opor

- Formelwerk zur Minderung fortschreitender Hektik

- Über die Gefahren des Erfolgswahns und semantischen Blödsinn

"Das geistig-kulturelle und philiosophische Erbe der Dekabristen als Grundlage des Goldenen Jahrhunderts der russischen Literatur" (AT)



Beziehbar über VLB/Buchhandel/Amazon:






Über Koehlerbuch@email.de zu bestellen:





504 Seiten (34,50 €)












aus der Reihe "Helden des Jahres 1812"

"Der Lehrer von Sibirien" Die Erinnerungen J.D. Jakuschins

"Diktator wider Willen" Die Erinnerungen des Fürsten S.P. Trubetzkoi (mit Briefen an seine Frau Katharina)

"Puschkin in Moskau"  zu A.S. Puschkins Gespräch mit Nikolai I. am 8.9. 1826 und was man dazu wissen sollte...


"Wilhelm K. Küchelbecker" Briefe und schriftlicher Nachlass


Die Memoiren des Dekabristen N.I. Lorer nach der Ausgabe von 1937


Erinnerungen zur Vereinigung der Slawengesellschaft unter P.Borissow mit dem Südbund in Verbindung zum Aufstand des Tschernigower Regiments


"Twortschestwo Rylejewa"  - Das Schaffen Rylejews

erschienen im Jahr 1955 im Verlag der Akademie der Wissenschaften der UdSSR , Moskau, mit Analysen zu seinem Werk


Vinceys Zeichnungen zu Alexander Puschkin:

Ill. zu "Das Vöglein" (c) J. Winsmann

 ...Getröstet schlägt mein Herz, genesen! Was groll ich meinem Mißgeschick, solang noch einem Gotteswesen ich schenken kann der Freiheit Glück!


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